Die Gottesdienste, die wir an den Sonn- und Feiertagen um 10.00 Uhr feiern, sind vielfältig. Aber sie folgen in der Regel einer Grundform, die der Tradition des christlichen Gottesdienstes entspricht. Sie finden diese Ordnung in einem kleinen Heft im Gesangbuch. So können Sie ganz leicht teilnehmen.

Auf die musikalische Eröffnung und Begrüßung folgt die Anrufung in den liturgischen Wechselgesängen. Die Lesung aus der Bibel beantwortet die Gemeinde mit einem Glaubensbekenntnis. Neben dem apostolischen Glaubensbekenntnis sprechen wir alternativ zwei weitere Bekenntnisse, die in unserer Gemeinde formuliert und vom Konvent beschlossen wurden.

In der Predigt kommt eine persönliche Sichtweise auf einen biblischen Text oder ein aktuelles Thema zum Ausdruck. Einmal im Monat laden wir ein, sich nach dem Gottesdienst noch einmal über die Predigt auszutauschen: „Gespräch zum Thema“.

Am ersten Sonntag im Monat feiern wir im Gottesdienst Abendmahl. Dazu laden wir ausdrücklich alle ein und verwenden deswegen Traubensaft. Der Gottesdienst schließt mit Fürbittengebet, Vaterunser und Segen.

Die Musik spielt eine besondere Rolle in unseren Gottesdiensten. Es ist Musik zur Besinnung, von unserem Kirchenmusiker Christian Faerber an der Beckerath-Orgel  gespielt, Musik mit Instrumenten und Chören in allen Stilrichtungen – aber auch Lieder zum Mitsingen, die die Gemeinschaft stärken. Beteiligung ist uns auch sonst im Gottesdienst wichtig: Die biblische Lesung und die Auswahl des Glaubensbekenntnisses übernimmt ein Lektor. Und gelegentlich predigen bei uns auch „Prädikanten“ - sie sprechen aus ihrer persönlichen Lebens- und Berufserfahrung über biblische Texte.